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KITA Projekt im Pfarrhaus

gescheitert   ( 09.08.2021)

Der mit der Kirchgemeinde Zapel und Crivitz fusionierte Kirchgemeinderat von Demen, hat sich in seiner neuen Zusammensetzung völlig überraschend gegen seine eigene ursprüngliche Festlegung und damit letztlich gegen die Zurückholung der KITA Demen in den Dorfkern von Demen entschieden. Die SVZ hat bereits darüber berichtet.

Gescheitert ist das Projekt jedoch nicht an der Dauer möglicher Genehmigungsverfahren oder wegen der Verhandlungen mit der Gemeinde Demen.

Seitens der Gemeinde waren alle Weichen bereits gestellt. Stichhaltige Argumente gegen eine Umnutzung des Gebäudes unter weitestgehender Verwendung von Eigenmitteln der Gemeinde, hätte es eigentlich selbst für den Landkreis nicht mehr geben können.

Bezeichnend jedoch, dass man die Gemeinde Demen vor der endgültigen Abkehr von der zunächst beabsichtigten Veräußerung des Gebäudes über einen sich abzeichnenden, möglichen Sinneswandel lange Zeit völlig im Unklaren gelassen hat.

Ob das für die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde Demen eine zukunftsweisende Perspektive im Pfarrhaus eröffnet, darf begründet bezweifelt werden.

Eine KITA kann das Pfarrhaus selbst als u.a. geplante künftige Förderstätte für das Jugendleben nicht ersetzen.

Es wäre wünschenswert gewesen, wenn man sich im Rahmen der neuerlichen Entscheidungsfindung des Kirchgemeinderates gemeinsam hätte dazu vorher noch einmal austauschen können.

Eine solche, gemeinsame Entscheidungsfindung zur Zukunft unserer Kinder und den KITA Standort Demen, war offensichtlich nach den personellen und strukturellen Veränderungen im Kirchgemeinderat nicht mehr gewollt.

Wir als Wählergruppe Demen, können diesen plötzlichen Sinneswandel des Kirchgemeinderates und die Art und Weise des Umganges mit der Gemeindevertretung nur bedauern.

Verlierer sind allein unsere Kinder und jungen Familien in der Gemeinde, auch diejenigen darunter, die ggf. Mitglieder in der Kirchgemeinde sind.